Aktuelles


Gehört die Öffentlichkeitsarbeit zu den Aufgaben der Moscheegemeinden?

Moscheegemeinden leisten einen großen Beitrag für die Gesellschaft, nicht desto trotz ist ihr Engagement oft nicht genügend anerkannt oder sichtbar.

 

Die Funktion der Moscheen gehen über die Religionsausübung hinaus. Dementsprechend lässt sich dies in der Vielfältigkeit der Moscheen in ihrer diversen Aufgabenstruktur widerspiegeln. Denn die Moschee ist ein Ort des Dialoges, des Zusammenkommens und ein sozialer Raum, in dem auch viel ehrenamtliches Engagement geleistet wird. Auf diese Weise tragen sie einen enormen Beitrag zum Zusammenleben und Kohäsion in der Gesellschaft bei. Zu den wichtigen Aufgaben der Moschee zählt auch eine adäquate Öffentlichkeitsarbeit.

 

Gemeinsam mit den Moscheegemeinden in Leipzig und mit Herrn Abdassamad El Yazidi Fachreferent für Migration/Integration/Islam und Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) haben wir deshalb die Signifikanz der Öffentlichkeitsarbeit für Moscheegemeinden in einem Workshop diskutiert. 

 

Die Relevanz der Öffentlichkeitsarbeit für Moscheegemeinden wurde am Beispiel der Moschee des Propheten Muhammad dargelegt. Hierbei wurde gezeigt wie der Prophet selber Öffentlichkeitsarbeit leistete und auf die Vielfältigkeit der Aufgaben einer Moschee hinwies.  

 

Des Weiteren wurde auf die Wichtigkeit von interreligiösen und intermuslimischen Gesprächskreisen, der Tag der offenen Moschee sowie einer angemessenen Webpräsenz aufmerksam gemacht. Diese sind bedeutende Maßnahmen für einen Vertrauensaufbau, für die Förderung des gegenseitigen Respektes sowie die Einbeziehung in die Stadtgesellschaft.

 

Wir als Projekt „Umut“ möchten die Moscheegemeinden bei ihrer Sichtbarkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern.

Gemeinsames Treffen mit der Sächsischen Staatsministerin Frau Köpping und den Moscheegemeinden

Am Mittwoch den 26. Ausgust 2020 fand in unserem Innenhof das Treffen zwischen VertreterInnen diverser muslimische Gemeinden in Sachsen mit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Frau Petra Köpping, statt.

 

Dabei wurde seitens der Staatsministerin auf das ehrenamtliche Engagement der Moscheegemeinden aufmerksam gemacht. Zudem wurde über Themen wie Islam- und Muslimfeindlichkeit, Diskriminierung im Arbeits- und Wohnungsmarkt, die Problematik beim Bau von Moscheen oder muslimischen Bestattungen sowie eine fehlende Ansprechperson für Muslime auf Landesebene diskutiert. Anschließend wurde mit den ProjektvertreterInnen und MoscheevertreterInnen die zukünftige Zusammenarbeit beraten.

 

 


Opferfest - Eid Mubarak! Bayram Mübarek!

 

Am zweiten Tag des Opferfestes wurde mit den Vertretern der Moschee Gemeinden aus Leipzig köstlich gefeiert. Im Rahmen unseres Projektes Umut - Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure“ haben sich die Moschee Gemeinden näher kennengelernt und sich ausgetauscht.
Bedeutend für das Projekt war es Anregungen und Wünsche der Moschee Gemeinden zu besprechen und diese miteinander zu behandeln sowie zu lösen.
Bei dieser Gelengenheit wurde nochmal auf die Wichtigkeit des Projektes und Zusammenarbeit mit den Moschee Gemeinden hingewiesen und die nächsten Veranstaltungen angekündigt.

 

 

 


1.Präventionsnetzwerksitzung 2020

Am Donnerstag den 16.07.2020 wurde im Rahmen unseres Projektes „Umut - Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure“ eine Präventionsnetzwerksveranstaltung zum Thema Reziprozität von Islamfeindlichkeit und Islamismus erfolgreich durchgeführt. Es wurden Studien zu islamfeindlichen Einstellungen präsentiert und im Anschluss über Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel Islamismus diskutiert und reflektiert. Hierbei nahmen öffentliche Einrichtungen sowie Moschee Gemeinden teil.

 


Einladung: Feiert mit uns das Zuckerfest!


Im Rahmen unseres Projekts "Gemeinsam starkgemacht Sachsen" laden wir euch herzlich dazu ein, mit uns dieses Jahr das Ende des Ramadan zu feiern!

Bei Baklava und Çay möchten wir mit euch das Zuckerfest in unseren neuen Räumlichkeiten in der Eisenbahnstraße feiern. Wir sorgen für das leibliche Wohl, kommt vorbei, plauscht mit uns - egal ob klein, groß, Oma und Opa, egal welche Religion und ob ihr gefastet habt oder nicht.

Wir beachten dabei natürlich die besonderen Hygiene- und Abstandsregeln (bringt bitte auch Mundschutz/Tuch/Schal mit).

Wann: Dienstag, 26. Mai 2020, 14-16 Uhr
Wo: Eisenbahnstraße 31 (Hinterhaus, die Tür wird offen stehen)

Wir feuen uns auf Euch!


Das Online-Café JuMuSa geht in die nächste Runde! Am Donnerstag, 07.05.2020, 13:00 -14:30 Uhr, diesmal zum Thema "Ramadan in Deutschland während Corona". Bitte meldet euch vorher per Mail an, damit wir euch den Einladungslink zum Videoraum zuschicken können: gemeinsamstark´@zfep.info. Weitere aktuelle Informationen zur Veranstaltung findet ihr auch auf unserer Facebook-Seite. Wir freuen uns auf euch!


 

Online-Café JuMuSa für junge Muslim*innen

 

16.04.2020 Donnerstag 13:00-15:00 Uhr

 

 Endlich ist es soweit: Wir laden euch herzlich zu unserem ersten Online-Café ein!

 

Das "Café JuMuSa" ist ein Ort für Gespräche und Austausch und richtet sich an junge Muslim*innen aus Leipzig und Sachsen, die sich mit muslimischen Kulturen identifizieren können bzw. sich diesen zugehörig fühlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr eure Religion praktiziert oder nicht oder aus welchem Land ihr kommt. Wir wollen darüber reden, was uns bewegt, unsere Perspektiven teilen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Wir starten mit dem aktuellsten Thema des Jahres und wollen über "Muslimisch sein in Zeiten von Corona" reden. Dazu möchten wir eure Meinungen hören: Wie geht ihr mit der Situation um? Was bringt die Ausnahmesituation mit sich? Was denkt ihr über den Umgang mit der Krise? Was wird vielleicht nicht gesehen? Wie wird sich die Welt verändern? Diese oder andere Fragen möchten wir mit euch besprechen.

 

 

Das Jugendcafé findet alle zwei Wochen statt. Angesichts der aktuellen Situation treffen wir uns dazu zunächst online, das erste Treffen ist am Donnerstag, 16. April 2020, 13-15 Uhr.

 

Was ihr dazu braucht:

1. Du brauchst ein internetfähiges Gerät mit Kamera- und Mikrofunktion

2. Lade dir die „zoom“-App auf dein Handy/Tablet/Computer unter: https://zoom.us/support/download

3. Schreibe bis 15. April eine E-Mail an gemeinsamstark@zfep.info dass du teilnehmen willst, dann bekommst du einen Einladungslink zugeschickt

4. Öffne den Link am oben genannten Termin und diskutiere mit!

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit euch!


 

Projektstart "Gemeinsam starkgemacht Sachsen"

 

Wir freuen uns, dass unser Projekt "Gemeinsam starkgemacht Sachsen - für eine vielfältige und demokratische Jugend" endlich starten konnte. Ziel des Projektes ist es, Jugendarbeit mit jungen Menschen aus muslimisch geprägten Communities in Sachsen zu stärken. Wir begrüßen auch unsere neuen Mitarbeiterinnen Begüm Janowski, Doğa Dinçel und Anja Ibes, die unser Team von nun an ergänzen werden.

 

Weitere Infos zum Projekt gibt es hier.

 

Wir sind auch bei Facebook und Instagram zu finden.

 

 

 


 

KORA Forum 2019

 

Am 2 Oktober fand in Leipzig das diesjährige Forum der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) statt.

 

Thema in diesem Jahr war die wachsende Dynamik muslimfeindlicher Ideologie in rechten und rechtsextremen Zusammenhängen sowie die Wechselwirkung von islamistischem Extremismus und Rechtsextremismus in Deutschland und Sachsen.

Im Vortrag „Strategische Polarisierung“ von Maik Fielitz ging es um den Druck, welchen Islamisten und Rechtsextreme auf die Gesellschaft ausüben. Hier wurden die Narrative beider extremistischen Ideologien beleuchtet und aufgezeigt, dass sie sich gegenseitig benötigen um erfolgreich zu sein.

 

Anschließend ging es über zur Podiumsdiskussion „Polarisierung überwinden. Nur wie?“. Hier wurde über Zugehörigkeitsgefühle und Ausschlusserfahrungen von Menschen in Sachsen diskutiert, über die Spirale von Radikalisierung und gesellschaftlicher Polarisierung.

Nach dem Mittagessen ging es weiter mit verschiedenen Workshops, unter anderem, zu den Themen „Muslimische Gemeinden in Sachsen – Brückenbauer in prekärer Lage“ und „Regionale und Globale Perspektiven auf die Zukunft des islamistischen Extremismus“. Die die Inhalte der Workshops und ihre Ergebnisse wurden im Anschluss allen Anwesenden vorgestellt.

 

Abschließend blieb noch genügend Zeit für alle TeilnehmerInnen sich zu vernetzen und sich über die Inhalte des Forums auszutauschen



 

Auftakt der Initiative "Muslimische Jugendarbeit"

 

Im Juni des letzten Jahres hatten wir einige VertreterInnen von JUMA e.V. (jung, muslimisch, aktiv) bei uns zu Gast.
Diese stellten ihren Verein und ihre Ideen und Tätigkeiten in der muslimischen Jugendarbeit vor. Ein Verein von und für die jungen Menschen, die sich bei der öffentlichen Diskussion über Muslime in Deutschland, angesprochen fühlen und selbst aktiv werden wollen. Junge Menschen die ihre Ideen und Ansichten in die Gesellschaft einbringen und sich engagieren möchten.

Das Interesse an der Veranstaltung war groß und so auch das Interesse selbst in Leipzig eine solche Initiative zu starten.
Nun ist es soweit und das erste Treffen steht kurz bevor. Dazu wollen wir Euch ganz herzlich einladen.

Wann? Am 06.04. um 13.00 Uhr
Wo? Breite Straße 8, 04317 Leipzig

Uns ist es wichtig, dass Ihr Eure Ideen einbringt und Euch selbst verwirklicht. Ob Ihr einen Film dreht, einen Musik-Workshop macht, Zeitungsartikel schreibt, einen Podcast ins Internet stellt oder einfach gemeinsam grillt, das ist ganz Euch überlassen und wir unterstützen Euch.

 


 

Vortrag: "Online Radikalisierung und Prävention"

 

Am 04.04. hatte das Leipziger Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus zu einer Veranstaltung in die Räume des ZfE eingeladen.

 

Zum Thema Online-Radikalisierung und Prävention konnten wir das Projekt streetwork@online aus Berlin gewinnen, die Online-Streetwork betreiben.

 

In einer Mischung aus Vortrag und Workshop wurden die TeilnehmerInnen zu Beginn in die Grundlagen des Themas eingeführt, Medienkonsum junger Menschen auf den unterschiedlichen Plattformen wie Facebook, Instagram und Youtube. Des Weiteren wurde gezeigt, wie Echokammern und Filterblasen in den sozialen Medien eine offene Diskussion verhindern und von Extremisten für ihr Narrativ genutzt werden. Dabei wurde anschaulich gezeigt, wie Extremisten ganz subtil ihre Ideen verbreiten indem sie an die Lebensrealität der Jugendlichen andocken und das Gerechtigkeitsempfinden ansprechen.

 

Im weiteren Verlauf wurde dann gezeigt, wie streetwork@online in den sozialen Medien arbeitet und welche Problemfelder sich auftun. Im Online-Streetwork werden beispielsweise in Facebookgruppen Jugendliche und junge Erwachsene in den Kommentarspalten oder auch in Chats angesprochen. Hier werden die Meinungen der jungen Menschen hinterfragt oder bestärkt um zur Selbstreflexion zu befähigen.

 

Neben dem Online-Streetwork gibt es noch das Plattform Iam-Street Berlin. Dort werden, unter anderem, eigens produzierte Videos veröffentlicht, die zum Austausch und Nachdenken anregen sollen. In den Videos können die Menschen aus Ihrem Leben erzählen oder von ihren Ideen, Erfahrungen und Zielen berichten.

 

Den TeilnehmerInnen hat der Workshop nochmals eine andere Perspektive eröffnet und neue Ideen für die eigene Arbeit geben können.

 

Wir danken streetwork@online für den spannenden Nachmittag und wünschen viel Erfolg für den weiteren Verlauf dieses wichtigen Projekts!

 


 

Vortrag: Online-Radikalisierung und Prävention

  

Das Internet hat in den letzten Jahren starken Einfluss auf gesellschaftspolitische Entwicklungen gehabt, vor Allem für junge Menschen ist es ein ganz natürliches Kommunikations- und Informationsmittel.

Gerade bei Radikalisierungsprozessen und der Verbreitung extremistischer Ideen können Soziale Netzwerke und Messenger-Dienste eine bedeutende Rolle spielen.

 

Dabei stellen sich den Tätigen aus der politischen Bildung, SozialarbeiterInnen und Lehrkräften verschiedene Fragen über das Konsumverhalten junger Menschen, Radikalisierungsanzeichen und -prozesse und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.

 

Der Vortrag wird über das Phänomen informieren und im direkten Austausch mit allen Interessierten die Fragen beantworten.

 

Um das Thema tiefergehend beleuchten zu können, konnten wir einen Experten aus der praktischen Arbeit gewinnen.

 

Referent:       Adrian Stuiber (streetwork@online, Berlin)

Wann:            04.04.2019 um 15.00 Uhr

Wo:                 Zentrum für Extremismusprävention e.V.

                        Breite Straße 8, 04317 Leipzig

 

Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an der Veranstaltung eine Anmeldung nötig ist. Anmeldungen erfolgen per E-Mail an J.Bock@zfep.info.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine interessante Veranstaltung!


 

Nachbereitung der Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald

 

In Zusammenhang mit unserer Bildungsfahrt zur Gedenkstätte Buchenwald besuchten wir am 11 Dezember mit ca. 30 Schülerinnen und Schülern der Abendschule Leipzig die Synagoge der Israelitischen Gemeinde Leipzig.

Nach einem Inputvortrag einer Gemeindevertreterin stellten die Schülerinnen und Schüler viele Fragen zum Judentum und zum jüdischen Leben in Leipzig.

Vielen Dank an die Israelitische Gemeinde Leipzig für die herzliche Gastfreundschaft!


 

Vortragsveranstaltung: „Jugendliche zwischen Demokratie und Extremismus“

 

Am 11. Dezember 2018 fand unsere Vortragsveranstaltung "Jugendliche zwischen Demokratie uns Extremismus" statt.

In zwei sehr interessanten Vorträgen wurden den TeilnehmerInnen Einblicke in die Ursachen und Hinwendungsmotive von Jugendlichen zum Islamismus und Gelingensbedingungen in der Radikalisierungsprävention gegeben.

 

Im Anschluss war ausreichend Zeit für Fragen und so kam eine interessante Diskussion auf.

 

 

 

Vielen Dank an Britta Hecking und Maruta Herding für ihre aufschlussreichen Vorträge und an alle Zuhörer*innen für ihre Teilnahme!


Vortragsveranstaltung "Jugendliche zwischen Demokratie und Extremismus"

 

Das Phänomen des religiös begründeten Extremismus ist in den letzten Jahren immer stärker ins Sichtfeld der Öffentlichkeit gerückt. Besonders Jugendliche sind aus verschiedensten Gründen anfällig für eine Radikalisierung. Dies stellt, unter anderem, zivilgesellschaftliche Akteure, SozialarbeiterInnen und Lehrkräfte vor neue Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
 
In dieser Veranstaltung möchten wir den Fragen nachgehen, wie Radikalisierung bei Jugendlichen verläuft und was die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Präventionsarbeit sind. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, konnten wir zwei Expertinnen für das Thema gewinnen.
 
Britta Hecking (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.) – „Gelingensbedingungen in der Radikalisierungsprävention“
Dr. Maruta Herding (Deutsches Jugendinstitut) – „Radikalisierungsursachen bei Jugendlichen“
 
Die Veranstaltung findet statt am: Dienstag, 11 Dezember 2018 im Zentrum für Extremismusprävention e.V. Breite Straße 8, 04317 Leipzig von 14.00-16.00 Uhr.
 
Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an der Veranstaltung eine Anmeldung nötig ist. Anmeldungen erfolgen per E-Mail an J.Bock@zfep.info.
 
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und eine interessante Veranstaltung!



 

Gedenkstättenfahrt Buchenwald

 

Am 5 Dezember besuchten wir im Rahmen unseres Projektes "Gedenkstättenfahrt" gemeinsam mit ca. 40 Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Herkunftsländern der Abendschule Leipzig die Gedenkstätte Buchenwald. Sie konnten eine interessante Führung erleben und im Anschluss darauf beschäftigten sie sich mit der Ausstellung "Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945".


 

Leipziger Osten Fest am 18.08.18

 

Am letzten Samstag fand im Rabet das diesjährige Leipziger Osten Fest statt. 

Verschiedene Institutionen, Vereine und Initiativen aus dem Leipziger Osten boten Informationen an und veranstalteten Workshops während gleichzeitig unterschiedliche Künstler ihre Musik darboten.

 

Auch das ZfE war mit einem Informationsstand vor Ort. So gaben wir den interessierten Besuchern Auskunft über den Verein und die Vereinsarbeit wie beispielsweise das Präventionsnetzwerk.

 

Gute und konstruktive Gespräche wurden, unter anderem, mit der Freiwilligenagentur und den Internationalen Frauen Leipzig geführt. Aber auch bei anderen Besuchern des LO.FE konnten wir Interesse wecken und den Verein bekannt machen. Um 18.00 Uhr endete die Veranstaltung und die Stände wurden wieder abgebaut.

 

Das LO.FE war für das ZfE eine gute Möglichkeit sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und somit wird es auch im nächsten Jahr wieder einen Stand des Vereins auf dem Leipziger Osten Fest geben.



 

AK Ost bewegt sich

 

Volles Haus in unseren Räumlichkeiten!

 

Heute war der Arbeitskreis Leipziger Osten bei uns zu Besuch. In diesem Zuge konnten wir den Akteur*innen im Leipziger Osten den Verein nochmals vorstellen.

In freundlicher Atmosphäre fanden gute Gespräche statt und wir konnten die ein oder andere Frage zum Verein und der Vereinsarbeit beantworten.

 


Mathematikkurs für Geflüchtete

 

In unseren Räumlichkeiten in der Breite Straße 8, 04317 Leipzig findet jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.30 Uhr ein Mathematikkurs für Geflüchtete statt.

 

Ihr wollt Eure mathematischen Kenntnisse auffrischen?

Bald steht der Ausbildungsbeginn oder der Studienanfang vor der Tür?

Ihr habt mal Lust, die deutsche Sprache anzuwenden und etwas anderes zu lernen?

In der Berufsschule kommtIihr im Matheunterricht nicht hinterher?

Dann kommt vorbei!

 

In dem Kurs habt Ihr die Möglichkeit einmal die Woche Eure Kenntnisse aufzufrischen oder neue Dinge zu lernen und dabei die nötigen deutschen Vokabeln kennenzulernen. Themen sind die Grundrechenarten, Bruchrechnung, Prozentrechnung, Flächenberechnung, Analysis und Stochastik und alle anderen mathematischen Themen die Ihr benötigt.

Ein Sprachniveau von A2 ist sinnvoll, muss jedoch nicht nachgewiesen werden!

Wir freuen uns auf Euch!

 

Ihr erreicht die Räumlichkeiten beispielsweise mit den Tramlinien 4 und 7 oder den Buslinien 70, 72 und 73. Die nächsten Haltestellen sind Reudnitz/Köhlerstraße und Breite Straße

 

Information: Der Kurs hat schon begonnen


 

Auftaktveranstaltung des Leipziger Präventionsnetzwerkes gegen religiös begründeten Extremismus

 

Heute war es endlich soweit, das Leipziger Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus hat sich heute zu seiner ersten Sitzung zusammengefunden.

In gemütlicher Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen, kamen 17 Teilnehmer aus dem zivilgesellschaftlichen Bereich und öffentlichen Institutionen zusammen und tauschten sich über den Phänomenbereich aus.

 

Dabei hat sich eine interessante und konstruktive Diskussion über den religiös begründeten Extremismus und die Arbeitsfelder der Netzwerkteilnehmer entsponnen.

Anhand der Sitzung erkannten wir, dass ein hohes Interesse und ein hoher Redebedarf in diesem Bereich besteht.

Für die nächste Sitzung werden wir für das Präventionsnetzwerk die genauen Ziele und die Themen für die Arbeitsgemeinschaften mit den Netzwerkteilnehmern gemeinsam konkreter festlegen.

 

Wir danken allen Teilnehmern für das konstruktive Gespräch und die Bereitschaft das Netzwerk gemeinsam zu gestalten.



 

Veranstaltung: JUMA Kickoff

 

Gestern war der Berliner Träger JUMA e.V. (jung – muslimisch – aktiv) im Zuge seiner Deutschlandtour zu Gast bei uns und hat seine bisherige Tätigkeit in der muslimischen Jugendarbeit vorgestellt.

Das Interesse an der Veranstaltung war groß: Der Vorstellung lauschten über 50 junge Interessierte, die im Rahmen der regen Diskussion ihre Motivation zum Ausdruck brachten, auch in Leipzig Aktivitäten der

muslimischen Jugendarbeit durchführen zu wollen.

 

Im Anschluss gab es ein gemeinsames Fastenbrechen im Leipziger Osten mit weiteren interessanten Unterhaltungen.

        

Wir danken den Vertreterinnen und Vertretern von JUMA e.V. für ihren Besuch und hoffen auf eine weitere produktive Zusammenarbeit!


 

Veranstaltung: JUMA Deutschlandtour

 

Am 4.6 bekommen wir Besuch aus Berlin. Der Verein JUMA e.V. ist im Zuge seiner Deutschlandtour bei uns zu Gast.

 

JUMA e.V. (Jung, Muslimisch, Aktiv), engagiert sich seit 2010, unter anderem, in der muslimischen Jugendarbeit und möchte junge Muslime bestärken sich gesellschaftlich einzumischen und aktiv zu werden.

Angesprochen werden junge Menschen, die sich selbst gesellschaftlich engagieren und ihre eigene Perspektive darlegen möchten.

Auch wir sind der Ansicht das Partizipation von allen Menschen in unserer Gesellschaft nötig ist und helfen kann, das eigene Selbstbewusstein sowie das Interesse an der demokratischen Gesellschaft zu stärken.

 

Die Veranstaltung findet ab 19.00 Uhr in unseren Räumlichkeiten, Breite Straße 8 04317 Leipzig, statt.

 

Interessenten bitten wir darum sich per E-Mail an Kontakt@zfep.info oder J.Bock@zfep.info anzumelden.


Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus

 

Die nächste Neuigkeit dieses Jahres steht an.

 

Das Projekt „Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus“ startet nun offiziell. Durch den stärkeren Austausch mit Kooperationspartnern und der Vernetzung mit Interessenten werden wir den Phänomenbereich des religiös motivierten Extremismus in Leipzig näher untersuchen und Informationsangebote zur Verfügung stellen.

Neben Handreichungen und Broschüren werden wir nun auch Vorträge und Präsentationen rund um den Themenkomplex des religiös motivierten Extremismus anbieten. Im Rahmen des Projekts werden dabei Themen wie muslimische Jugendarbeit, Antisemitismus, Homophobie oder Demokratieförderung behandelt.

Dabei ist uns eine differenzierte Darstellung des Phänomenbereichs mit seinen Wechselbeziehungen zu anderen Formen des Extremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wichtig.

 

Unser hauptamtlicher Mitarbeiter Herr Bock steht ihnen von jetzt an für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Gerne können sie uns in unserer Geschäftsstelle, Breite Straße 8, 04317 Leipzig, besuchen

Interessierte und Unterstützer sind Herzlich Willkommen und können sich auch per E-Mail an J.Bock@zfep.info oder Kontakt@zfep.info direkt an uns wenden.


 

Faltblatt "Migrant? Muslim? Mensch!"

 

 

Die erste gute Neuigkeit im neuen Jahr!

 

Unsere Faltblätter „Migrant? Muslim? Mensch!“ sind endlich da!

 

Im Rahmen des Projektes haben wir ein Faltblatt erstellt, das Vorurteile und Stereotypen gegenüber Muslimen aufzeigen und widerlegen soll. Dazu wurden Leipzigerinnen und Leipziger portraitiert.

 

Die Faltblätter werden in der nächsten Zeit in öffentlichen Einrichtungen und Vereinen ausgelegt.

 

Mit dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern ganz herzlich bedanken. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mit Euch zusammenzuarbeiten.

 

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XXI. Theodor-Litt-Symposium

 

Mit dem Titel "Integration und Weiterbildung - Eckpfeiler der politischen Bildung" fand vom 19. - 20. Oktober 2017 das XXI. Theodor-Litt-Symposium in Leipzig statt.

Das Thema der politischen Bildung spielt für die Präventionsarbeit eine sehr zentrale Rolle. Durch die Vermittlung der Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung kann eine Immunität gegenüber extremistischen Ideologien geschaffen werden.


 

Derzeit arbeiten wir an einem Faltblatt unter dem Titel "Migrant? Moslem? Mensch!", das zum Ziel hat gängige Vorurteile über Migranten und Muslime aufzuzeigen und zu widerlegen. Die Personengruppen sollen als heterogene Gruppe von Menschen sichtbar gemacht werden. Das Projekt bezweckt den Abbau von Vorurteilen gegenüber Migranten und Muslime.

 

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KORA Forum 2017

 

Auch wir waren bei dem ersten KORA-Forum des Demokratie-Zentrum Sachsens am 18.10.2017  in Leipzig dabei. Neben Impulsreferaten über die Attraktivität des gewaltbereiten Islamismus, Chancen bei der Strukturförderung muslimischer Organisationen sowie der Situationanalyse in Sachsen fand eine Podiumsdiskussion unter der Überschrift "Zwischen Seelsorge und Repression" statt. Außerdem konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Seminaren ihre Kenntnisse über Muslime in Sachsen oder die Narrative der Islam- und Muslimfeindlichkeit vertiefen. Mehr Informationen zur KORA auf der Seite des Demokratie-Zentrum Sachsen.

 

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Podiumsdiskussion "Wann wird´s brenzlig? - Islamismus und Radikalisierungsprozesse"

 

Am 11.10.2017 fand in der Alten Handelsbörse unsere Auftaktveranstaltung statt. Als Referenten waren eingeladen die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping, Prof. Dr. Hans-Georg Ebert vom Orientalischen Institut der Universität Leipzig, Frau Sonja Brogiato von Integration durch Bildung e.V. und Dr. Marwan Abou Taam vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Die Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wann wird´s brenzlig? - Islamismus und Radikalisierungsprozesse" war gut besucht und es fand eine spannende Diskussion statt.

 

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