Umut – Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure

 

 

Muslime sind Teil unserer Gesellschaft. Viele engagieren sich ehrenamtlich und tragen auf diese Weise zu einem gelingenden Zusammenleben bei. Dabei sind Moscheegemeinden und -vereine für viele Muslim*innen - neben den seelsorgerischen Funktionen, die sie erfüllen - auch wichtige Orte ihres ehrenamtlichen Engagements und ein Ort der Zusammenkunft. Nach außen hin ist dieses Engagement jedoch oft wenig sichtbar. Das soll sich ändern!

 

Primär richtet sich das Projekt an die muslimischen Gemeinden und setzt auf einen „Gemeinden orientierten Ansatz“, wo diese nicht nur stets als wichtige Akteure im Rahmen der Extremismus Prävention betrachtet werden. Sondern durch ihre Stärkung und Förderung sollen ihre Rollen innerhalb der Gesellschaft diversifiziert und erweitertet werden. So können muslimische Gemeinden intensiver in ihrer Funktion als Brücke zwischen islamischer Glaubensgemeinschaft, Kommune und Zivilgesellschaft anerkannt werden.

 

Zusätzlich sieht sich das Projekt als Schritt in Richtung Professionalisierung der muslimischen Gemeinden. Dieses sollen durch die Stimulierung der Gemeindearbeit und den Ausbau deren Strukturen erreicht werden. Auf diesem Wege bietet „Umut“ zusätzlich themenrelevante Workshops, Fortbildungen, und diversen Projekten an, welche die Gemeinden bei ihrer weiteren Arbeit unterstützen soll.  

Ziel des Projektes ist es insbesondere, den Moscheen und muslimischen Einrichtungen gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, um gemeinsam mit weiteren interessierten Akteur*innen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und Verantwortung für ihren Sozialraum zu übernehmen.

 

Mit den muslimischen Gemeinden in Leipzig möchten wir eine stärkere Emanzipation in die Leipziger Gesellschaft schaffen, um kulturelle und religiöse Vorbehalte gegenüber Muslim*Innen, die sich für ein gemeinsames Miteinander bemühen, zu überwinden.

 

Das Projekt wir geleitet von Nehal Abdalla und Orhan Bayhan. Nehal Abdalla ist Politikwissenschaftlerin und hat Crisis and Security Management studiert. Zusätzlich hat sie Erfahrung in der Deradikalisierung und Extremismus Prävention. Außerdem war sie jahrelange in der muslimischen Jugendarbeit tätig. Orhan Bayhan ist Staatswissenschaftler. Er spricht fließend türkisch und hat bereits Erfahrungen mit unterschiedlichen Moscheegemeinden und politische Arbeit.

 

 

Das Projekt wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und von der Richtlinie Weltoffenes Sachsen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

"Umut – Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure"

Zentrum für Extremismusprävention e.V.

Eisenbahnstr. 31

04315 Leipzig

Umut@zfep.info

0341-24782-898