Am 11.10.2017 um 19:30 Uhr fand in der Alten Handelsbörse unsere Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wann wird´s brenzlig? - Islamismus und Radikalisierungsprozesse" statt. Als Podiumsgäste waren u.a. eingeladen die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping, Prof. Dr. Ebert vom Orientalischen Institut der Universität Leipzig sowie Sonja Brogiato von Integration durch Bildung e.V. mehr >

Derzeit arbeiten wir an einem Faltblatt unter dem Titel "Migrant? Moslem? Mensch!", das zum Ziel hat gängige Vorurteile über Migranten und Muslime aufzuzeigen und zu widerlegen. Die Personengruppen sollen als heterogene Gruppe von Menschen sichtbar gemacht werden. Das Projekt bezweckt den Abbau von Vorurteilen gegenüber Migranten und Muslime. mehr >



Prävention

Das Kernstück der Vereinsarbeit des ZfE wird die Entwicklung vorbeugender Angebote durch die Veranstaltung von Workshops, Schulungen und Informationsveranstaltungen an Schulen, Freizeiteinrichtungen oder ähnlichen Einrichtungen darstellen. Hierbei soll insbesondere die Vermittlung von Grundwerten und Prämissen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (u. a. Demokratiebewusstsein, Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz) erfolgen und aktiv für diese geworben werden. Parallel sollen extremistische Positionen wie Antisemitismus, Homophobie und Xenophobie kritisch beleuchtet und in Frage gestellt werden. Es wird in dieser Säule auch darum gehen, altersübergreifend und altersadäquat eine Angebotsmatrix zu entwickeln, die es unterschiedlichen Gruppen von Kindern und Jugendlichen bis hin zu gesellschaftlichen Verantwortungsträgern bedarfsgerecht erlaubt, für den Komplex „religiöser Extremismus“ stärker sensibilisiert zu werden, sowie eventuelle Radikalisierungstendenzen im eigenen Umfeld künftig identifizieren und im Anschluss besser einordnen zu können. Innerhalb der Präventionsarbeit richten sich ein Teil der Maßnahmen an Jugendliche im in- und außerschulischen Bereich und Erwachsenen mit und ohne muslimischem Kulturhintergrund. Ein anderer Teil der Maßnahmen richtet sich an Berufsgruppen, die in unmittelbaren Kontakt zu diesen Jugendlichen stehen (Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiter im Bereich der Jugendhilfe sowie der Sozialarbeit, Erzieherinnen und Erzieher, Polizeibeamte).